Mietwahnsinn stoppen – LINKE Konzepte für soziales Wohnen mit Caren Lay und Gerrit Arens in Nieder Roden

Wann:
1. Oktober 2018 um 18:30 – 21:30
2018-10-01T18:30:00+02:00
2018-10-01T21:30:00+02:00
Wo:
Sozialzentrum
Puiseauxpl. 3
63110 Rodgau
Deutschland

Problem Mietwahnsinn:

In großen Städten, Ballungszentren und Universitätsstädten explodieren die Mieten. Weil die Miete nicht mehr bezahlbar ist, werden viele aus ihren Wohnungen verdrängt. Die Städte verändern sich: Die attraktiven Innenstädte sind mehr und mehr den Reichen vorbehalten. Arme, Studierende, Menschen mit geringem Einkommen, Rentnerinnen und Rentner werden verdrängt. Und auch für Menschen mit mittlerem Einkommen wird es eng! Immer mehr Anteile von Lohn und Gehalt müssen fürs Wohnen aufgebracht werden und fehlen an anderer Stelle. Die Angst, sich keine Wohnung mehr leisten zu können, verunsichert viele Menschen. Die Mietpreisbremse der Regierung ist wirkungslos: Sie hat die Explosion der Mieten nicht stoppen können. Der soziale Wohnungsbau ist weiter im Niedergang.
In Hessen hat sich die Zahl der Sozialwohnungen innerhalb von 25 Jahren von 205.000 auf weniger als 90.000 mehr als halbiert. Insbesondere in Universitätsstädten, Großstädten sowie deren näherer Umgebung steigen die Mietpreise rasant an. Die bisherigen Landesregierungen scheinen nicht Willens und/oder nicht fähig dem Problem angemessen entgegenzutreten.

LINKE Konzepte gegen den Mietwahnsinn:

DIE LINKE ist die einzige Partei, die sich dem Mietwahnsinn konsequent entgegenstellt. Bürokratiemonster wie die Mietpreisbremse der großen Koalition haben sich als wirkungslos erwiesen. Gleichwohl ist es bei entsprechendem politischem Willen möglich, den Mietwahnsinn zu stoppen:

– Verbindliche Deckelung von Mietpreisen.
– Neubau von 10.000 Sozialwohnungen pro Jahr in Hessen.
– Kein Auslaufen der Sozialbindung.
– Förderungen öffentlicher und genossenschaftlicher Wohnungsbaugesellschaften, die nicht profitorientiert arbeiten.
– Spekulativen Leerstand bekämpfen.

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